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Wald ist nicht gleich Wald - erkunde die Unterschiede verschiedener Naturschutzgebiete

Im nördlichen Teil von Abborrtjärnberget liegt ein bis zu 400 Jahre alter, fast völlig unberührter Kiefernwald.
Im übrigen Gebiet finden sich noch Spuren vom Holzschlag des 20. Jahrhunderts. Im Gegensatz zur heutigen Holzindustrie wurden damals nur geeignete Bäume für die Schnittholzgewinnung ausgewählt und abtransportiert, die übrigen blieben stehen oder, bereits gefällt, zurückgelassen. Dies schuf ideale Bedingungen für Arten, die auf totes Kiefernholz angewiesen sind, speziell diverse Pilz- und Flechtenarten.
Verkohlte Baumstümpfe und brandgeschädigte Bäume zeugen davon, dass der Kiefernwald auf Abborrtjärnberget von zahlreichen Bränden geprägt wurde. Viele einzigartige Tiere, Pflanzen und Pilze sind auf abgebrannte Wälder angewiesen, weshalb zwischendurch zur Erhaltung der Vielseitigkeit des Gebiets kontrollierte Brände gelegt werden.
Vom Parkplatz aus folgt man dem Weg über den Damm und die Stufen hinauf ins Naturschutzgebiet. Es gibt einen markierten Pfad, der jedoch derzeit schlecht ausgeschildert ist.

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