
Steinzeitliche Jagdmethode
Fallgruben dienten der Jagd auf Elche, Wölfe und Rentiere, selten auch auf Bären und Füchse. Diese Jagdmethode war von der Steinzeit bis zu ihrem Verbot im Jahr 1864 verbreitet. Eine Fallgrube bestand aus einer tiefen Grube mit einem schwachen Dach, durch das die Tiere fielen. Am Boden der Grube befand sich oft eine Trittgrube aus Holzstämmen, in der die Beine des Wildes eingeklemmt wurden. Die Fallgruben wurden häufig in strategischen Reihen angelegt, um Wildwechsel zu unterbrechen. Was brutal klingt und ist, zeigt die damaligen Möglichkeiten zur Ernährungssicherung um mit möglichst geringem Energieaufwand Vorräte für die langen harten Winter anzulegen.
Auf dieser Seite des Skellefteälven gibt es von diesen Fallen mehrere, sie sind jedoch unterdessen zugewachsen, weshalb keine Gefahr mehr von ihnen ausgeht.
